Universität Bayern e.V. billigt Kompromiss bei der Mittelverteilung zugunsten der Fachhochschulen
zum Ausbauprogramm für Bayerns Hochschulen 2020
Die Universität Bayern e.V. hat auf ihrer Sitzung am 22. Juni 2007 in Bamberg nach kontroverser Diskussion mehrheitlich einem Kompromiss bei der Mittelzuweisung an die Universitäten und Fachhochschulen zugestimmt. Dieser trägt der Sondersituation Rechnung, wonach an den Fachhochschulen in überproportionalem Maße Studienplätze in den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, speziell auch durch den Aufbau neuer Studiengänge, geschaffen werden sollen.
Der von den Vorsitzenden Prof. Alf Zimmer (Universität Bayern) und Prof. Marion Schick (Hochschule Bayern) ausgehandelte Vorschlag sieht eine Aufteilung im Verhältnis 1:1,5 vor. Für die Fachhochschulen (derzeit 28% der Studierenden in Bayern) bedeutet dies eine deutliche Anhebung im Vergleich zu den bisherigen durchschnittlichen Zuweisungen, während die Universitäten eine erhebliche Reduktion hinnehmen müssen. In einem Schreiben an Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel vom 28.06.2007 betont der Vorsitzende Prof. Alf Zimmer ausdrücklich, die Universität Bayern dokumentiere mit ihrer Zustimmung, dass "für ihre Mitglieder Hochschulautonomie primär aus der Übernahme von Verantwortung für den Hochschulstandort Bayern besteht".
Dazu mehr in der Pressemitteilung vom heutigen Tage.