Serendípity-Preis der Universität Bayern
Serendípity ist die Suche nach etwas Neuem außerhalb der normalen Pfade. Der von Horace Walpole (4th Earl of Oxford, 1717-1797), geprägte Begriff bezeichnet das Finden von etwas Wichtigem, ohne gezielt danach gesucht zu haben.
Der mit € 1000 dotierte, jährlich verliehene Preis wird für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die, einem eher fachübergreifenden Ansatz folgend, die gängigen Grenzen des jeweiligen Fachgebiets in Themenwahl oder methodischen Ansätzen innovativ und kreativ überschreiten.
Bewerben können sich Doktoranden / Doktorandinnen, die an einer Graduiertenschule einer Bayerischen Universität promovieren. Folgende Unterlagen werden dazu benötigt:
· Anschreiben, aus dem u.a. ersichtlich ist, warum gerade diese wissenschaftliche Arbeit für den Serendipity-Preis in Betracht kommen kann,
· Kurzvita, aus der auch der bisherige wissenschaftliche Werdegang ersichtlich ist,
· Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeit auf max. 3 Seiten, ggf. verbunden mit Aussagen, auf welche besonderen Schwierigkeiten die wissenschaftliche Befassung mit dem Thema gestoßen ist,
· Stellungnahme von zwei Betreuern der Promotion.
Über die Vergabe entscheidet eine Jurorengruppe, der die Stifter des Preises sowie die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten für Forschung an den Bayerischen Universitäten angehören. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.